365 days sounds a lot. It is a lot!

For me it certainly is. Especially the last 365 days were lot! I can tell you. After the disaster with my (meanwhile) ex last year, and even more difficult times with him, we got back together, everything seemed fine, now we’re separated and it’s all good. Very good from that point in my life 🙂

Actually I never felt better than right now, I’m in the best shape of my life. I’m thankful for every moment that I spent. Life is too short for waiting, too short to waste it. Life is great and it must be shared, with love and happiness as they multiply when you share them. Also share the hard moments and tears (there were a lot in the last 365 days) but they start to vanish when you share them.

Life is amazing – use it – and the last 365 days taught me so.

But that’s just my small perspective, cause when you look at 365 days from a different angle they are just the blink of an eye. The universe is so old, one year is just that one short moment. Think about how old our planet is! the dinosaurs were here just a few blinks away. Another few blinks will pass and we all be forgotten. Nothing will be left. That’s sad in some point, but then again, I’m grateful for the few blinks that I will call my life some day. It will a great cause it is great. Thank you and off to another 365 🙂

(let’s hope there will not pass away so many dearly loved people again, cause stealing Mr Nelson from me and so many more, was not fair! I still miss him somehow, which is weird considering we never actually met. But he was and still is a big part of my life)

 

so now some knitting 🙂

I hoped to have finished THE blanket by today, well I have not! But it’s still on my sofa and it still looks interesting enough for me to keep it there. I didn’t make a single stitch since I last wrote, but well. soon! I swear (more to myself, than to you, sorry lovely readers)

 

During my vacation I started only one of the projects that I took with me (the “dragon” batad) and I realized you do have a lot of knitting time on the train, but train rides can be short too and sometimes you just keep talking to the nice guy next to you instead of looking on the project before you 😉

 

And today? today I spent a lovely birthday, all the colleagues at work were wondering why actually was at work, but I find birthdays (when they are regular working days) cool to spent at work. Everyone enters your office with a big smile and a hug. No-one starts with a request for something to do, instead they wish you all the best. You get flowers and share cake. How better could a day at the office be spent?

Oh, and coming home I got surprised with two snail mail cards as well. One from the mom of my ex (with a bit weird wishes for the next year to have a great lovelife..) and one from by Melissa, we never met, only read each others blogs, but at some point you start to “get to know” each other 🙂 Thank you so much Melissa, you made me squeal in the elevator with joy 🙂

(and don’t worry, your “ß” looked fantastic)

 

hugs everyone

Diana

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365 klingt nach viel, es ist auch viel. Echt viel!

Für mich ist es das ganz bestimmt. Besonders die letzten 365 waren viel. Vor allem emotional. Nach dem Riesenklatscher letztes Jahr mit meinem (inzwischen) Ex, wurde es erst noch schwieriger, dann viel besser und nun ist es aus und es fühlt sich richtig an. Sehr richtig aus meiner Sichtweise 🙂

Tatsächlich hab ich mich nie besser gefühlt, ich bin grade in der besten Form meines Lebens. Bin dankbar für jeden Moment. Das Leben ist zu kurz um auf irgendwas zu warten, zu kurz um es zu vergeuden. Das letzte Jahr hat mich das ganz bestimmt gelehrt. Das Leben muss man feiern, man muss es füllen, mit Liebe und Frohsinn, die muss man teilen, dann werden sie mehr und die Tränen und Sorgen ebenso, dann werden sie weniger. 

Das Leben ist großartig – nutzt es – und die letzten 365 Tage haben mir genau das beigebracht.

Aus einer anderen Perspektive hingegen scheinen 365 allerdings gar nicht mehr so groß. Ganz im Gegenteil, alles wird klein und unbedeutend, ein Augenzwinkern und weg ist es. Ich mein das Universum ist groß und verdammt alt. Denkt bloß mal an unseren Planeten, vor einem Zwinkern war da noch ein Saurier, dann so ein komischer Zweibeiner mit Plastikbox am Ohr. Zwinker – und weg und vergessen. Nichts bleibt. Das scheint traurig, macht mir aber umso bewusster die paar Zwinkerer die mir gehören auch zu nutzen. Irgendwann werd ich zurückdenken an meine Augenblicke und ich werd es ein Leben nennen. Und es wird schön sein. Also danke schonmal und weiter in die nächsten 365 🙂

(lasst uns bloß hoffen, dass nicht wieder so viele großartige Menschen von uns gehen müssen. Dass Mr Nelson uns verlassen musste, nehm ich dem Universum durchaus noch übel. Er fehlt mir – was komisch klingt wenn man bedenkt, dass wir uns nie getroffen haben, aber er war und ist für den Großteil meines Lebens da gewesen)

und jetzt was gestricktes!

DIE Decke die heute eigentlich fertig sein sollte, ist es nicht. Wer hätte das gedacht 🙂 Ich schon irgendwie. Sie sitzt auf meinem Sofa und da sogar noch sehr bequem und guckt mich auch noch verführerisch an. Also ich habe noch ein gutes Gefühl dass sie dieses Jahr fertig wird. Ich schwöre (wobei das eher mir als euch, tschuldigt)

In meinen Ferien hab ich eins der beiden eingepackten Projekte auch angefangen (das Drachen-Dingenskirchen, wie Uli immer zu sagen pflegt – genauer den batad). Es hat sich herausgestellt, dass man zwar im Zug viel und ungestört stricken kann, dass Zugfahrten aber durchaus sehr kurz sein können, besonders wenn man sich mit dem netten Sitznachbar unterhält.

Und heute? Heute hatte ich einen sehr schönen Tag. Viele Kollegen haben zwar gefragt, was ich an meinem Geburtstag im Büro mache, aber ich mag das. Besonders bei ganz normalen Arbeitstagen. Jeder der in dein Büro kommt, hat ein breites Lächeln im Gesicht, alle freuen sich dich zu sehen, du wirst gedrückt und bekommst Blumen, du teilst Kuchen. Wie kann denn ein Arbeitstag bitte besser aussehen?

Oh und als ich heimkam, wurde ich noch von zwei Karten im Briefkasten überrascht, eine von der Mutter meines Ex (was ein bisschen merkwürdig war, besonders weil mir die Karte empfiehlt lange zu küssen und schnell zu vergessen.. naja) und eine von Melissa, eine liebe Blogfreundin seit ein paar Jahren, hab ich ein bisschen gequietscht vor Freude im Fahrstuhl bei ihrer Karte.

ich drück euch

Diana

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