I love my journals.

I’ve been doing it for about three years now. Writing down what happened, taking notes, adding pictures, drawing. Being creative and having my own kind of project life at the same time.

I (like most kids) started journaling very young. But I never got a hang of it. I never knew what to write. I always felt kind of embarrassed somehow, maybe someone would read it. All my days felt the same, I stopped writing. I never had a journal for more than 6 months. Years later I found one of my old journal trials and smiled quite a bit for what I was writing about as a child. Especially one moment stayed in my head until today, in one summer me and one of my best friends arranged a funeral for a grasshopper. I don’t remember why we did this, but I wrote about it in my diary back then, reading about it a) made me smile and b) put me back into this stage of embarrassment. Someone read my journal – me.

Another few years past and I came across travelers notebooks, these wonderful books got me back into journaling.

And also one big “problem” that I always had with journaling solved itself: I wouldn’t need to write every single day. This was always weird for me as a kid, my days were so similar, I didn’t felt like writing the same sentences every single day. Today I know that for me it works because I write when I feel like it, when there is something on my brain, when I find a moment of that day was special. And on days I don’t think there was such a moment, I just don’t write. And don’t feel bad about it.

Another thing that changed was the style of my journals. I added drawings. Water color. Pictures. And a new love of mine washi tape (although when I started I just couldn’t think of any need for stuff like that – how foolish I was)

You know what also happens when I think back of the grasshopper funeral? I remember. I remember the sun. So warm, so bright. The day was probably one of the hottest of that summer. This kind of memories now is the reason why I stick to my journal.

Meanwhile I think I have the perfect set of supplies for my diary, everything I can dream of to add a little glitter to my memories. Let me show you what I use and if you have a question or want to see more, please just leave a comment 🙂

my journal supplies

For writing I use Faber Castell PITT artist pen in size S. I have them in a few different colors. Most often I use the brown and the purple. Black is also very common. The lighter colors are very welcome when I try a bit of lettering.

In a document bag from Okiedog I keep my stickers and washi tape cards. I collected all my washi tapes over several months, actually I think it’s been about two years. After a while I decided to unroll them onto plastic cards so I would have them nearby. And so it happened I now have six cards with (as I think) some of the most beautiful washitapes at hand whenever I write into my notebook. The stickers are from Linouspots (her etsy store) and I am soooo thankful she made these cute weather stickers for me. I love them to death and will use them forever I think. I will need to stock up on them in case she ever decides to close the store, which I hope will happen never.

document bag with stickers and washi

Other than that I use a few crayons and my small Winsor&Newton water color palette. Together with these depot brushes. They are great for traveling.

water colour and crayons for my journal

Oh, I made my travelers notebook myself. Click here if you want to know how I did it.

Do you have a journal? There are so many different kinds, I have a (for me) perfect little mix of a gratitude – diary style – bullet – project life – artjournal. What is your style?

 

p.s. only 4 days till Valentine’s Day 🙂 Diana

 


Tagebuch führen.

Haben wir all mal probiert und sicher die meisten wieder aufgegeben, richtig? Ich auch.

Inzwischen liebe ich sie innig und finde es oft schade, dass ich nicht eher damit begonnen hab. Bzw dabei geblieben bin. Seit gut drei Jahren schreibe und male und klebe ich nun schon meine “Biographie”. Diese kreative kleine Oase ist einfach toll.

 

Wie sicher die meisten, hab ich auch als Kind mit Tagebuch schreiben angefangen. Bin allerdings nie lange dabei geblieben, oft grade mal ein halbes Jahr. Ich hab viele Male ein neues Buch angefangen, es hat nur nie lange was genutzt. Ich hab mich immer irgendwie dafür geschämt, was wenn das jemand liest? (Dass ich heute einen Blog habe und mich der Welt offen erkläre, hätte ich nie gedacht, mal ganz abgesehen davon, dass ich groß geworden bin noch ohne Internet, sogar ohne Handy..undenkbar heute)

Naja Jahre später ist mir mal eins meiner Erstlingswerke in die Finger gekommen und ich hab doch sehr schmunzeln müssen. Es gibt da besonders eine Sache, die mir auch heute noch bildhaft in Erinnerung ist. Einen Sommer haben meine damals beste Freundin und ich nämlich einen Grashüpfer beerdigt. Jawohl ganz ordentlich mit Grab buddeln und kleines Kreuz aus Ästen drauf legen. Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern warum wir das gemacht haben, hab auch nicht mehr das Tagebuch um es nachzulesen. An was ich mich aber erinnere ist der Tag als solcher. Es war ein sehr heißer Sommertag, die Sonne war grell, die Erde trocken. Genau diese Art von Erinnerung ist es heute warum ich wieder schreibe, um mich zu erinnern. Solche Dinge vergisst man sonst.

An was ich mich auch erinnere ist die Tatsache, dass ich mich selbst beim Lesen meiner eigenen Erinnerungen damals etwas beschämt gefühlt hab, es hat jemand mein Tagebuch gelesen, auch wenn ich es selbst war. Und das ist eben der Grund warum ich immer wieder aufgehört hab.

Bis vor knapp drei Jahren, als ich über Travelers notebooks gestolpert bin. Diese Art des Notizbuch hatte es mir angetan. Hier konnte ich “mehr” machen als früher. Hier ging auch malen und Fotos reinmachen und einfach kreativer sein. Und ich hatte noch eine Sache erkannt, die mich als Kind abgehalten hat. Ich muss nicht jeden Tag was schreiben, wenn es nichts zu berichten gibt, dann muss ich auch nichts schreiben. Es ist schließlich ganz allein meins. Da kann ich machen was ich will. So.

(das wäre auch alles gegangen als ich noch 10 war, aber damals war eben Tagebuch, ein jedenTAGbuch)

 

Über die Zeit denk ich, dass ich ein ziemlich geiles System für mich gefunden hab. Stifte die Spaß machen, Aquarellfarbe, Fotos, Washitape (das fand ich übrigens am Anfang mehr als unnütz und nur Schmuck am Nachthemd — wie unbedarft ich doch war) und ich dachte mir ich zeig euch das heute mal. Wenn ihr Fragen habt, dann lasst einen Kommentar da 🙂

Zum Schreiben nehm ich die Faber Castell PITT artist pen in der Größe S.

pens for my journal

Meist nutze ich das Braun oder das Lila zum schreiben, ab und zu auch schwarz. Die helleren sind gerne genutzt um Akzente in Zeichnungen zu setzen oder fürs Lettering.

Ausserdem hat sich eine kleine Sammlung an Aufklebern und besagtem Washitape bei mir eingefunden. Alles zusammen gehalten in der Dokumentenmappe von Okiedog. Besonders geliebt sind die kleinen Wettersticker von Linouspots auf etsy. Ich bin ihr echt dankbar für diese kleinen Dinger.

und zu guter Letzt Washitape. Ein Traum. Über die Zeit haben sich eine ganze Mengen Rollen angesammelt und um sie einfacher und immer dabei zu haben, hab ich jeweils einige Meter um Plastikkarten gewickelt und kann sie so auch in meine Mappe stecken. Sehr praktisch sag ich euch.

washi tape

Mit Aquarellfarben und Buntstiften bin ich auch in meinem Tagebuch unterwegs, das macht immer viel Spaß und ist irgendwie kreativer als was reinzukleben oder nur zu schreiben, ein Bild sagt eben doch mehr als 1000 Worte.

Habt ihr auch ein Tagebuch? Es gibt ja inzwischen so viele verschiedene Arten. Bücher zum Glücksmomente festhalten, Bullet Journal, “Artjounal”, das Project Life, smash books. Macht ihr davon was?

Ich denk ich hab ne Mischung aus allem was so geht, und so gefällt es mir auch 🙂

p.s. nur noch 4 Tage bis zum Valentinstag, Diana